Zeugen sagen zum Raser-Unfall von Kalteck aus (Deg)

Zweiter Prozesstag

Im Raser-Prozess von Kalteck haben am Montag die ersten Zeugen vor dem Deggendorfer Landgericht ausgesagt. Übereinstimmend berichteten sie davon, dass die Angeklagten schon vor dem Unfall sehr schnell auf der kurvigen Strecke unterwegs waren. Als erster Zeuge wurde ein indirekt am Unfall beteiligter Jeep-Fahrer gehört. Kurz vor dem eigentlichen Unfall touchierte der Audi das Fahrzeug des 29-jährigen am Heck. Seiner Aussage zufolge seien die beiden Angeklagten ziemlich schnell und knapp hintereinander unterwegs gewesen. Den beiden Männern wird vorgeworfen, im vergangenen Sommer ein illegales Rennen auf der Kalteck-Strecke mit einem Motorrad sowie einem Audi gefahren zu sein. Dabei verlor der Autofahrer die Kontrolle über seinen Wagen und war in ein entgegenkommendes Auto geprallt. Dessen Fahrer starb noch an der Unfallstelle. Ein Urteil wird Mitte November erwartet.