Planungen zu neuer Donaubrücke werden konkreter (Deggendorf)

Weiterer Schritt Richtung neue Donaubrücke

Die Stadt Deggendorf könnte mit einer Vereinbarung mit dem Freistaat Bayern den Grundstein für eine neue Donaubrücke legen. Laut Oberbürgermeister Christian Moser habe ihm Verkehrsministerin Kerstin Schreyer vorgeschlagen, dass die Stadt die Brücke als kommunale Sonderbaulast verwirklichen könne. Bedeutet: die Stadt wird Bauherrin und kann damit Planung und Baubeginn bestimmen. Der Freistaat übernimmt jedoch 80 Prozent der Kosten. Wenn die Brücke dann fertig ist, geht sie ins Eigentum des Freistaats über.

Diese Vereinbarung liegt der Stadt bereits vor – in einer seiner nächsten Sitzungen soll der Stadtrat darüber abstimmen. Befürchtungen, dass mit der Vereinbarung quasi der Bau der neuen Brücke beschlossen wäre, widersprach Moser. Die Stadt habe damit lediglich die Möglichkeit, selbst tätig zu werden.

Die geplante Brücke würde in Fischerdorf beim Recyclinghof abzweigen und parallel zur Autobahnbrücke führen – dadurch soll Fischerdorf deutlich entlastet werden.