Haftstrafe wegen Totschlags (Laberweinting/Regensburg)

Die Laberweintinger Zahnärztin, die wegen der Tötung ihres Mannes vor Gericht stand, ist am Freitag zu einer Haftstrafe von neun Jahren verurteilt worden. Die 61-Jährige hatte zugegeben, ihren Mann vor zwei Jahren mit einer Drahtschlinge erdrosselt zu haben – ihrer Darstellung allerdings in Notwehr. Das Gericht glaubte ihr aber wegen widersprüchlicher Aussagen nicht. Unter anderem hatte sie vor der Tat im Internet nach Möglichkeiten gesucht, wie eine Leiche beseitigt werden kann. Die Staatsanwaltschaft hatte dafür lebenslange Haft gefordert, die Verteidigung Freispruch. Gegen zwei mögliche Helfer laufen noch Ermittlungen.