Geringe Beteiligung an Lichtermarsch (Plattling)

Etwa 40 Teilnehmer sind am Samstag beim Lichtermarsch in Plattling gestartet. Darunter auch einige Kinder. Mit etwa 150 Personen hatten die Veranstalter eigentlich gerechnet. Der Lichtermarsch war im Vorfeld in den sozialen Medien in den Fokus geraten, da er nur auf den ersten Blick wie ein gewöhnlicher St. Martinsumzug aussieht. Tatsächlich handelte es sich um eine Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen. Bei der anschließenden Kundgebung sprachen die Veranstalter vom „Erhalt der Traditionen“. Auch aus dem Rathaus hagelte es dafür Kritik. Der dritte Bürgermeister Max Thoma zeigte sich entrüstet darüber, dass hierbei Kinder instrumentalisiert würden.