Geldbeutel knapp – Immer mehr Menschen brauchen einen Nebenjob

Immer mehr Niederbayern und Oberpfälzer benötigen einen Zweitjob, weil das Geld aus der regulären Beschäftigung nicht zum Leben reicht. Das geht aus aktuellen Daten aus dem Jahr 2021 der Agentur für Arbeit hervor. Mehr als elf Prozent der Vollzeitbeschäftigten in Ostbayern haben demnach einen Nebenjob – das sind rund 7 Prozent mehr als im Vorjahr. Die steigenden Energie- und Lebenshaltungskosten dürften die Zahlen in diesem Jahr noch weiter steigen lassen. Die meisten Menschen entscheiden sich für einen Job im Einzelhandel, wie als Hilfskraft beim Regale einräumen oder an der Kasse. Auf Platz zwei rangiert das Gastgewerbe, aber auch das Dienstleistungsgewerbe wird für die Bevölkerung immer attraktiver. Der VdK fordert deshalb eine Sozialversicherungspflicht, auch bei Minijobs.