Fall Bayern Ei – Urteil gefallen (Rgbg./Geiselhöring)

Urteil im Fall Bayern-Ei

Sechs Jahre nach dem Salmonellen-Skandal um die Firma Bayern-Ei ist am Dienstag vor dem Regensburger Landgericht das Urteil gefallen: Der frühere Geschäftsführer Stefan Pohlmann ist zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und neun Monaten verurteilt worden. Außerdem muss der Angeklagte 1,6 Millionen Euro bezahlen. Das Landgericht spricht Pohlmann wegen fahrlässiger Körperverletzung in 26 Fällen und gewerbsmäßigen Betrugs in 190 Fällen schuldig. Gemessen an den ursprünglichen Vorwürfen der Staatsanwaltschaft ist der Unternehmer aus Straubing äußerst glimpflich davongekommen – zu Beginn des Prozesses standen mehrere Jahre Haft im Raum, unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung in 186 Fällen, in einem davon mit Todesfolge. Hiervon rückte die Staatsanwaltschaft mangels Beweisen aber ab.