Borkenkäfer-Bilanz – deutlich weniger Schadholz als im Vorjahr (Niederbayern)

Borkenkäfer auf dem Rückzug

Erstmals seit Jahren sind die Schäden durch den Borkenkäfer in Niederbayerns Nadelwäldern zurückgegangen. Die Bayerischen Staatsforsten meldeten am Sonntag einen Rückgang des sogenannten Schadholzes im Bayerischen Wald um mehr als die Hälfte. Demnach fielen heuer knapp 88 000 Festmeter Borkenkäferholz an, das sind fast 100 000 Festmeter weniger als noch im Vorjahr.

Bayernweit gingen die Schäden um etwa 25 Prozent zurück. Damit ist der Freistaat im bundesweiten Vergleich die Ausnahme: In den übrigen 15 Bundesländern haben die Käferschäden fast überall zugenommen. Eine Ursache ist die Trockenheit im Frühjahr und Sommer, die auch heuer weite Teile Deutschlands traf. Lediglich in Bayern und dort vor allem südlich der Donau regnete es viel. Außerdem war es etwas kühler als im Vorjahr und die Schäden seien laut Staatsforsten auch kontinuierlich und schnell aufgearbeitet worden.