Bayern-Ei-Geschäftsführer erhält womöglich nur Bewährungsstrafe (Regensburg, Aiterhofen)

Mildes Urteil möglich

Beim Bayern-Ei-Prozess besteht nach neusten Erkenntnissen für den angeklagten Firmenchef Stefan Pohlmann die Chance auf ein deutlich milderes Urteil als zunächst angenommen. In einer nicht öffentlichen Besprechung vom 4. Februar haben sich Gericht, Staatsanwaltschaft und Verteidigung offenbar auf eine Bewährungsstrafe von eineinhalb bis zwei Jahren verständigt. Das würde bedeuten dass der Vorwurf der fahrlässigen Körperverletzung als nicht bewiesen angesehen wird. Ein endgültiges Urteil könnte bereits Ende März fallen. Die Aiterhofener Firma Bayern-Ei hatte 2015 wissentlich Salmonellen verseuchte Eier verkauft. Mehr als 180 Menschen sollen als Folge dessen erkrankt sein, ein 94-jähriger Österreicher ist sogar verstorben.