Arzt wehrt sich gegen Vorwürfe, Corona-Tests an RS alle negativ (Hengersberg, Schöllnach)

Arzt nimmt Stellung

Der Hengersberger Arzt, der vermutlich fünf Personen in seiner Praxis mit dem Corona-Virus angesteckt hat, weist die Vorwürfe gegen sich zurück. In einem Zeitungsinterview erklärte er, dass er entgegen der Vorwürfe des Landratsamtes keine verdächtigen Symptome bemerkt habe, als er noch praktiziert hatte. Testen lassen habe er sich nicht, weil er sich krank fühlte, sondern weil es einen positiven Fall in seinem Bekanntenkreis gegeben habe und er auf Nummer Sicher gehen wollte.

Einer der Patienten, die sich das Virus wohl bei ihm eingefangen hatten, ist eine Schülerin der Realschule Schöllnach. Nach der daraus resultierenden vorübergehenden Schulschließung gibt es nun von Seiten der Behörden Entwarnung: Alle 145 vorsorglich durchgeführten Tests bei Kontaktpersonen waren negativ. Somit konnten die Kinder der betroffenen Klasse und auch mögliche Kontaktpersonen aus dem Bus seit Freitag wieder die Schule besuchen. Nur die Schüler, die mit der infizierten Schülerin im „Bücherteam“ waren und dadurch engeren Kontakt hatten, müssen weiterhin in Quarantäne bleiben.