Anwälte im Raserprozess von Kalteck gehen in Revision (Deggendorf)

Revisionen nach Kalteck-Urteil

Ein-einhalb Wochen nach dem Urteil im Raser-Prozess von Kalteck haben die beiden verurteilten Männer und auch die Familie der Unfallopfer Revision eingelegt. Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe soll das Verfahren auf mögliche Rechtsfehler hin überprüfen. Da das Urteil durch die Einsprüche keine Rechtskraft erlangt, müssen die Verurteilten ihre Haftstrafe noch nicht antreten. Der 28-jährige und der 54-jährige waren zu je fünf Jahren Haft verurteilt worden, da sie im Juli 2018 mit einem Auto und einem Motorrad ein illegales Rennen auf der Strecke zwischen Leithen und Kalteck gefahren waren. Bei einem dadurch verursachten Unfall kam ein Mann ums Leben, sein 10jähriger Sohn wurde schwer verletzt.