Revision im Wahlfälschungsskandal beantragt (Geiselhöring/Regensburg)

Revision beantragt

Eine Woche nach dem Freispruch für den angeklagten Großunternehmer hat die Staatsanwaltschaft Regensburg jetzt Revision eingelegt. Damit wird der Wahlfälscherprozess von Geiselhöring möglicherweise noch einmal neu aufgerollt. Ob es tatsächlich zu einer Revision kommt, wird sich erst entscheiden, wenn die schriftliche Urteilsbegründung vorliegt. Dann hat die Staatsanwaltschaft einen Monat lang Zeit, mögliche Verfahrensmängel zu begründen. In diesem Fall würde der Bundesgerichtshof das Verfahren überprüfen. Das Regensburger Landgericht hat den Unternehmer vor einer Woche aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Ihm wurde vorgeworfen, im Jahr 2014 die Kommunalwahl in Geiselhöring gefälscht zu haben.