Vergabe des Generalunternehmers für den Bau der Monoverbrennungsanlage (Straubing)

Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage in den Startlöchern

Die Verantwortlichen für den Bau der geplanten Monoverbrennungsanlage in Straubing haben einen Großteil der Arbeiten nun an einen Generalunternehmer vergeben. Am Donnerstagnachmittag haben die BSR GmbH als Auftraggeber und ein Konsortium aus den Unternehmen Huber SE, WTE Wassertechnik und Sludge2energy dafür den Vertrag unterzeichnet. Es geht dabei um das Herzstück der Anlage, die Verfahrenstechnik – diese beinhaltet unter anderem eine automatische Annahmestation, eine Trocknungsanlage, einen Wirbelschichtofen und eine hocheffiziente Abgasreinigung. 120.000 Tonnen Klärschlamm sollen in der Anlage künftig pro Jahr verbrannt werden. Aufgrund der Dimensionen und den damit verbunden Auswirkungen durch Geruchsemmissionen und erhöhtem Verkehr hatte es im Vorfeld einigen Gegenwind gegeben – in einem Bürgerentscheid hatten letztlich aber über 60% der Straubinger Bürger für den Bau der Klärschlammverbrennungsanlage gestimmt.